"WONDER by WONDER" by LEO RYDELL JOST
Sep
15
6:00 PM18:00

"WONDER by WONDER" by LEO RYDELL JOST

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Wonder by Wonder, 

Eine Ausstellung von Leo Rydell Jost in der P7 GALLERY.

 Der Titel „Wonder by Wonder“ wurde inspiriert vom Oscar prämierten Lied „A Whole New World“ aus dem Disney Film „Aladdin“ : 

 „I can open your eyes

Take you wonder by wonder 

Over sideways and under

On a magic carpet ride“

 Was will uns Aladdin wohl damit sagen ? Im verbotenen Liebesrausch mit seiner Jasmin zusammen auf dem fliegenden Teppich den Nachthimmel erobernd bezieht er sich vielleicht auf die unterschiedlichen Wunder der Welt, auf die interessanten und wunderlichen Orte ,die es gemeinsam und auch nur gemeinsam zu entdecken gilt. 

 In Handarbeit in Nepal gefertigt, lassen die Werke von Rydell Jost viel Raum für Interpretation. Ihre ebene und weiche Oberfläche wirkt einladend, man möchte sich niederlassen und sie fühlen, sie berühren, um sie vielleicht besser zu begreifen. Aladdin konnte wohl von solch außergewöhnlich geformten Teppichen nur träumen, denn Rydell Josts Arbeiten entsagen jeglicher klassischen Form. Wie ein Naturschauspiel von topographische Landkarten strecken sie sich aus und sprengen den Rahmen und Boden. Es sind ungewöhnliche Designobjekte ,die den Betrachter in fremde Welten entführen. Oder ist es die Welt von Leo Rydell Jost, die sich uns hier offenbart? Nackte Jünglinge ,die sich ihrer Lust hingeben oder ihre kräftigen ,vor Jugend strotzenden Körper, die da und dort  zwischen den abstrakten Teppichgeflechten durchblitzen, lassen vielleicht erahnen, wie sehr sich ihr Schöpfer wohl selber gerne in seinen Arbeiten verfängt und den Boden hinter sich zurück lässt „On a magic carpet ride“.

 Zum ersten Mal auf sich aufmerksam machte der Künstler durch sein 2014 erschienenes Buch Colored Dudes, welches homoerotische Fantasien in feinen Strichen und dezenten Farben zeigt. Die dargestellten sexuell aufgeladenen Bilder wirken trotz ihrer eindeutigen Motive nie grob oder roh. Im Gegenteil, sie besitzen Anmut und Grazie und zeigen die maskuline Sexualität auf neue, einfühlsame Weise. 

Einige seiner Bilder verarbeitete Rydell auch zu Teppichen. Das Zusammenspiel der Wolle und Rydell Josts Motiven, wird zu einer perfekten Synergie. Mit einer Leichtigkeit gelingt es ihm, Sex und Erotik direkt in unsere Wohnzimmer zu bringen ohne aufdringlich zu sein.

 Mit der Serie Rugs for Opra von 2018 geht der Künstler nun neue Wege mit seiner Webkunst. Die eindeutigen Motive weichen abstrakteren Formen in wilden Farben, welche uns staunen lassen und unser altbekanntes Bild von Teppich und Wolle auf den Kopf stellen. Tarnfarbenartige Muster lassen das Auge nicht verweilen und wühlen uns auf, während die weiche Wolle beruhigend und einladend wirkt. 

 Überzeugen Sie sich selbst von der Frische und Einzigartigkeit von Leo Rydell Josts Arbeiten.

 Zu sehen sind die Arbeiten  am 15.September, ab 18:00 Uhr in der P7 GALLERY - Prenzlauer Allee 7,  10405 Berlin. 

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"A MARK UPON THE WORLD" by CLEMENT LOUIS
Apr
13
6:00 PM18:00

"A MARK UPON THE WORLD" by CLEMENT LOUIS

Wir freuen uns, Ihnen für unsere neue Ausstellung den Künstler Clément Louis und dessen Arbeiten vorstellen zu dürfen.

In Frankreich geboren und aufgewachsen, entwickelte Louis schon als Kind eine Passion für das Fotografieren und Zeichnen. Die Kombination dieser beiden kreativen Tätigkeiten führte ihn schließlich auf natürlichem Wege zur Malerei.

Louis verbindet in seinen Werken Malerei mit der Welt der Mode. Seine Figuren wirken oft monströs und düster, gleichzeitig besitzen sie jedoch eine ungeheure Eleganz und Anmut. Für seine Bilder verwendet er meist Acrylfarben sowie Farbstifte, jedoch auch Pastellkreiden und Tinte.

Der Künstler selbst sagt über seine Arbeiten: „Als ich anfing, Modeillustration zu erstellen, begann ich,  das Konzept von Schön und Hässlich zu hinterfragen. Das Prisma der Modebranche veranlasste mich dazu, Charaktere zu entwickeln, die ich als monströs, seltsam und „anormal“ bezeichnen kann, mit übertriebenen Knochenstrukturen und Gesichtszügen, gebleichte Leiber, verwirrt in ihrem Gender und sexualer Identitäten. Es ist eine Mode-Dramakönigin mit weißen, starrenden Pupillen. Bar jeglicher Menschlichkeit gehören sie dem Kostüm an, das sie tragen, sowie der Modeindustrie. Gleich Statuen stehen und verharren sie in einer einzigen, gequälten, gebrochenen Pose als moderne Ikonen da.“ 

Längst hat Louis mit seiner eigenwilligen Ästhetik die Aufmerksamkeit berühmter Modeschöpfer und Fotografen wie Rick Owens oder Nick Night auf sich gezogen und mit ihnen zusammengearbeitet. 

Der Künstler möchte sich jedoch nicht nur auf die Modeillustration beschränken und so arbeitet er seit kurzem an einem neuen Projekt im Zusammenhang mit Drag Queens und Jugendkultur. Er porträtiert die eigenwilligen Charaktere, welche er vorzugsweise über Instagram entdeckt und versucht deren Vision von Schönheit, Geschlecht und Identität einzufangen. Mit seinen Portraits möchte Louis die Essenz dessen ausdrücken, was diese Menschen zur Kunst des Drag und dem aktuellen Feminismus beitragen.

FINISSAGE 28.APRIL 6-10PM

http://showstudio.com/contributor/clement_louis
https://www.instagram.com/clementlouis

 

We are pleased to introduce the artist Clément Louis and his works to you for our new exhibition. 

Born and raised in France, Louis developed a passion for photography and drawing already as a child. The combination of these two creative activities lead him on a natural path to painting.

In his works, Louis connects the art of painting with the world of fashion. His figures oftentimes appear monstrous and bleak, at the same time, however, they possess an enormous elegance and grace. For his paintings, he mostly uses acryl paint as well as colour pencils, but also pastel chalk and ink.  

About his own work, the artist states: “As I started illustrating fashion, I began questioning the concept of beauty and ugliness. The prism of fashion made me develop characters that I can describe as monstrous, weird and ‘abnormal’, with bone structure and facial cavities exaggerated, their flesh is bleached, confused in their gender and sexual identity. They are a fashion drama queen with white staring pupils. Empty of any humanity they belong to the costume they are wearing and the fashion industry. Just like statues they stay and stand in one tortured broken pose as modern icons.”

Louis has long since attracted the attention of famous fashion creators and photographers like Rick Owens or Nick Night and collaborated with them.

However, the artist does not want to restrict himself to fashion illustration only. That is why he recently started to work on a new project in the context of drag queens and youth culture. He portrays idiosyncratic characters, which he preferably discovers on Instagram and makes an effort to catch their visions of beauty, gender and identity. Through his portraits, Louis is longing to express the essence of what those people contribute to the art of drag and the current feminism.

FINISSAGE 28.APRIL 6-10PM

http://showstudio.com/contributor/clement_louis
https://www.instagram.com/clementlouis

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Vernissage "HOW TO FLOAT" by DYLAN SILVA
Mar
24
6:00 PM18:00

Vernissage "HOW TO FLOAT" by DYLAN SILVA

Die P7 Gallery präsentiert für die kommende Ausstellung "HOW TO FLOAT" den Künstler Dylan Silva!
Dylan Silva lässt sich in seinen Arbeiten vom menschlichen Körper und seinen Formen inspirieren. Sein Medium ist die Aquarellfarbe. Die Bilder sind meist in nur einem Farbton gehalten. In ihnen scheinen die Konturen der Körper zu verschwimmen, sie wirken schemenhaft. Die starken Männerkörper scheinen sich manchmal fast aufzulösen und bleiben doch in ihrer Maskulinität erhalten. 
Der Künstler selbst sagt über seine Arbeiten: „ The paintings and forms that I create are almost a way of reflecting my life and my experiences. The represented figures are a reflection of myself. Not a copy but an exaggerated creation of what i see and of what i feel“.
Dylan Silva stammt ursprünglich aus der Schweiz, lebt jedoch seit seinem fünften Lebensjahr in Portugal. Er kollaborierte schon mit einigen Künstlern und Fashion Designern und war bereits auf mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Die Ausstellungseröffnung ist am 24.03.2018 von 18:00 bis 22:00 Uhr. (Finissage ist am 07.04)

Wir freuen uns darauf, sie zu beiden Terminen begrüßen zu dürfen!

 

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Book Launch and Vernissage, LÉWA by Luke Austin
Mar
9
6:00 PM18:00

Book Launch and Vernissage, LÉWA by Luke Austin

Die P7 Gallery lädt herzlich zum Book Launch, sowie zur Ausstellung der Arbeiten des Fotografen Luke Austin ein.

Luke Austins Portraits konzentrieren sich auf die Energie, Schönheit und Verletzlichkeit der männlichen Jugend. In seinem neuen Buch “LÉWÀ“ ( Yoruba für “schön“), zeigen sich die von ihm portraitierten schwarzen jungen Männer von ihrer weichen Seite. Austins Entscheidung nur schwarze Männer abzubilden entstand aus einer Beobachtung heraus. Ihm fiel auf das schwarze Männer in der Fotografie häufig objektiviert und sexualisiert werden, also der Fokus auf ihre körperlichen Merkmale wie Muskeln oder den Intimbereich gerichtet ist. Für Austin unterscheiden sich diese Portraits von schwarzen Männern in dieser Herangehensweise sehr von den Portraits von weißen Männern. Es mangelt ihnen an Liebe und Aufmerksamkeit für die Portraitierten.

Austins Arbeiten zeigen daher die zarte und emotionale Seite der Models und die darin liegende Schönheit und Menschlichkeit. Für ihn ist es wichtig, dass mit dem stereotypen Bild schwarzer Männer, welches diese meist als hart und beängstigend darstellt gebrochen wird und er bietet uns in seinen Arbeiten seine Perspektive.

 

Drinks an der Bar gibt es mit freundlicher Unterstützung von Gordon’s Gin & Don Papa Rum „Gordon’s Pink & Tonic“ & „Don Papa Dark’n’Stormy“

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Finissage "Monsters & Ghosts"
Feb
10
6:00 PM18:00

Finissage "Monsters & Ghosts"

Diesen Samstag gibt es noch einmal die Möglichkeit sich die "Monster & Ghosts" Gruppenausstellung anzusehen und die Künstler kennenzulernen. Es gibt Snacks, Wein und Bier an der Bar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 


Die 4 Künstler, Paris Giachoustidis, Alexander Gehring, Lars Rosenbohm und Michel Gockel, beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der übernatürlichen Welt der Monster und Geister. Fasziniert von deren mystischer Übersinnlichkeit nähern sich die 4 Künstler dem Thema mit verschiedenen Darstellungsarten wie der Malerei, der Fotografie, der Zeichnung und der Plastik.

„Für mich sind Geister die Gedanken vergangener Epochen, die sich nur schwer aus dem diesseitigen Leben verabschieden können und in einer Zwischenwelt verharren. Ihre Anwesenheit ist stets melancholisch, da sie nicht wissen warum sie noch hier sind.“ (Zitat, Alexander Gehring).

Monster und Geister stehen für eine Welt die wir häufig nur aus Erzählungen und Märchen kennen. Sie verkörpern die Ursprünglichkeit und Rohheit der Welt. Grade als Kinder dienen sie uns als Projektionsfläche unserer Urängste. Wer kennt nicht das namenlose Etwas welches unter dem Bett lauert oder sich im Schrank versteckt. 
Geister gelten auch als die gefangenen Seelen der Toten betrachtet, welche sich noch nicht komplett von ihrem irdischen Leben lossagen wollen oder dürfen. „Sein/Ihr Geist ist noch mit uns“ ist eine uns allen wohl bekannte Redewendung.

"The people who are still alive when you die might hurt because you’re gone. People love other people and usually it hurts when people we love die. We even comfort ourselves with the stories that the dead person is not really dead.“ Hype Williams- Untitled.

P7 Gallery, Prenzlauer Allee 7, 10405 Berlin

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"Monsters & Ghosts" Groupexhibition
Jan
27
6:00 PM18:00

"Monsters & Ghosts" Groupexhibition

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Die P7 Gallery lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung „Monsters and Ghosts“. 
Die 4 Künstler, Paris Giachoustidis, Alexander Gehring, Lars Rosenbohm und Michel Gockel, beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der übernatürlichen Welt der Monster und Geister. Fasziniert von deren mystischer Übersinnlichkeit nähern sich die 4 Künstler dem Thema mit verschiedenen Darstellungsarten wie der Malerei, der Fotografie, der Zeichnung und der Plastik.

„Für mich sind Geister die Gedanken vergangener Epochen, die sich nur schwer aus dem diesseitigen Leben verabschieden können und in einer Zwischenwelt verharren. Ihre Anwesenheit ist stets melancholisch, da sie nicht wissen warum sie noch hier sind.“ (Zitat, Alexander Gehring).

Monster und Geister stehen für eine Welt die wir häufig nur aus Erzählungen und Märchen kennen. Sie verkörpern die Ursprünglichkeit und Rohheit der Welt. Grade als Kinder dienen sie uns als Projektionsfläche unserer Urängste. Wer kennt nicht das namenlose Etwas welches unter dem Bett lauert oder sich im Schrank versteckt. 
Geister gelten auch als die gefangenen Seelen der Toten betrachtet, welche sich noch nicht komplett von ihrem irdischen Leben lossagen wollen oder dürfen. „Sein/Ihr Geist ist noch mit uns“ ist eine uns allen wohl bekannte Redewendung.

"The people who are still alive when you die might hurt because you’re gone. People love other people and usually it hurts when people we love die. We even comfort ourselves with the stories that the dead person is not really dead.“ Hype Williams- Untitled.

Die Ausstellung eröffnet am 27.01 um 18:00. Wir freuen uns sehr über das Sponsoring von „The Kraken“ und laden Sie herzlich ein die Ausstellungen bei einem Free-Welcome-Drink zu genießen! 

Finissage 10.02 (18:00 - 22:00)

P7 Gallery, Prenzlauer Allee 7, 10405 Berlin

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Finissage "ManegeFrei(heit)"
Dec
9
2:00 PM14:00

Finissage "ManegeFrei(heit)"

Nach der Ausstellungseröffnung am 17. November 2017 gibt es am 9.12. 2017 von 14:00 bis 18:00 Uhr nochmal die Möglichkeit die Galerie zu besuchen und die Künstlerin persönlich an einem entspannten Nachmittag bei einem Glas Wein oder Bier kennenzulernen.

"Schon früh konnte sich Johanna-Maria Fritz für die Zirkuswelt begeistern. So ist sie seit 2012 nicht nur fotografische Begleiterin sondern auch gern gesehener Freund eines ganz eigenen Kosmos. Mit ihrer Arbeit Sirkus Island setzte sie den Auftakt ihrer fotografischen Auseinandersetzung. Es folgten weitere Reisen in den Iran, nach Palästina und Afghanistan. Diese Länder, gezeichnet von bewaffneten Konflikten und konservativen Anschauungen, in denen die artistischen Protagonisten einen Hauch von Freiheit erahnen lassen."

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der P7 Gallery und dem Kunst- und Kulturverein KERN

Adresse: P7 Gallery, Prenzlauer Allee 7, 10405 Berlin

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"ManegeFrei(heit)" von Johanna-Maria Fritz
Nov
17
6:00 PM18:00

"ManegeFrei(heit)" von Johanna-Maria Fritz

Nach der erfolgreichen Eröffnung im September 2017 zeigt die P7 Gallery ab dem 17. November 2017 die Ausstellung Manegefrei(heit). Zu sehen sind sowohl veröffentlichte, als auch unveröffentlichte Arbeiten der Fotografin Johanna-Maria Fritz, die in ihren Kompositionen eine Brücke zwischen Inszenierung und Dokumentation zu kreieren pflegt.

Schon früh konnte sich Johanna-Maria Fritz für die Zirkuswelt begeistern. So ist sie seit 2012 nicht nur fotografische Begleiterin sondern auch gern gesehener Freund eines ganz eigenen Kosmos. Mit ihrer Arbeit Sirkus Island setzte sie den Auftakt ihrer fotografischen Auseinandersetzung. Es folgten weitere Reisen in den Iran, nach Palästina und Afghanistan. Diese Länder, gezeichnet von bewaffneten Konflikten und konservativen Anschauungen, in denen die artistischen Protagonisten einen Hauch von Freiheit erahnen lassen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der P7 Gallery und dem Kunst- und Kulturverein KERN. 
 

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